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Medizin II (Aufbaukurs)

Wahlfach: Evidenzbasierte Medizin II (Aufbaukurs)

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Zielgruppe

Studierende des Studiengangs Medizin im klinischen Abschnitt mit Vorkenntnissen in EbM

Kursinformationen

Angeboten je Sommersemester als Wahlfach. 2,5 ECTS.
Der Arbeitsaufwand umfasst 17 Stunden Präsenzstudium und 8 Stunden Selbststudium.
Überwiegend Seminar zuzüglich Plenarveranstaltungen/Vorlesungen, Übung. Die Seminare sind auf 13 Teilnehmer begrenzt.

Sprache

Unterrichtssprache ist Deutsch.
Zu bearbeitende Texte liegen überwiegend in englischer Sprache vor.

Veranstaltungsort

in den Räumen der Fachhochschule Lübeck, Mönkhofer Weg

Termine

11.09.2017 - 15.09.2017

 

Kurskoordination

 

Bild von Alexander Katalinic
Prof. Dr. med. Alexander Katalinic
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Direktor
Telefon Lübeck: 0451 500-51200 | Fax: -51204

 

Bild von Annika Waldmann
PD Dr. Annika Waldmann
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Assoziierte Wissenschaftlerin

 

Bild von Maria Noftz
Dr. Maria Noftz
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrkoordination
Telefon Lübeck: 0451 500-51223 | Fax: -51204

 

Studierendensekretariat

Das Studiensekretariat ist von Montag bis Freitag von 10.00-12.00 Uhr oder nach Vereinbarung zu erreichen.

Bild von Sebastian Rölle
Sebastian Rölle
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Sekretariat, Studiensekretariat
Telefon Lübeck: 0451 500-51201 | Fax: -51204

 

Dorit Saravi
Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie
Sekretariat, Lehre und Studierende

 

Eingangsvoraussetzung

Immatrikulation an der Universität zu Lübeck; Selbststudium der Kursunterlagen, geschätzter Zeitbedarf: 6-10 Zeitstunden (>= 8 UE), 
keine Überprüfung der Eingangsvoraussetzungen.

Scheinvergabe

Praktische Aufgabe: Identifizieren relevanter Publikationen zu einem vorgegebenen medizinischen Problem (PICO-Schema ausfüllen, präzise und beantwortbare Fragestellung formulieren, Medline-Recherche)

Lerninhalte

Der Kurs EbM II / Aufbaukurs für Fortgeschrittene soll eine gezielte Vertiefung in weitergehende Konzepte der EbM sowie eine erweiterte Beurteilung von Studienfragestellungen aus folgenden Bereichen ermöglichen (letzteres mittels Gruppenarbeiten):

  • Diagnostik, Screening und Prävention
  • Prognose
  • Therapie, Abwägung von Nutzen und Schaden

In den Plenarsitzungen wird der Einsatz von EbM in unterschiedlichen Bereichen des Gesundheitssystems thematisiert. Die Methodenseminare dienen der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, die im Rahmen der EbM benötigt werden.

Qualifikationsziele / Kompetenzen

  • Die Studierenden haben ein über das Grundkurswissen hinausgehendes Verständnis wichtiger klinisch-epidemiologischen Kernbegriffe: Fragestellungen und Studiendesigns, zufällige und systematische Fehler (Bias), Confounding, interne und externe Validität, multivariate Auswertungsverfahren, qualitative Studien
  • Die Studierenden können ausgehend von einem komplexen klinischen Problem eine Frage formulieren, eine Literaturrecherche durchführen, Original- und Übersichtsarbeiten sowie Leitlinien verstehen und kritisch bewerten sowie schließlich die Ergebnisse dieses Prozesses in der Versorgung nutzbar machen.
  • Die Studierenden haben ein (selbst-)kritisches Verständnis klinischer Erfahrungen („Skeptikämie“).
  • Die Studierenden sind bereit, bei klinischen Entscheidungen Ergebnisse aus kontrollierten Untersuchungen, klinische Erfahrung sowie die Vorstellungen und Präferenzen von Patienten angemessen zu berücksichtigen.
  • Die Studierenden bemühen sich um Transparenz und Begründbarkeit professioneller Entscheidungen.
  • Die Studierenden verstehen kontinuierliches persönliches und kollegiales Lernen als Teil ihrer professionellen Identität.